
FR
SO

MO

DI



MI

DO

FR
SA

SO

DI




DO

FR

InterZone Perceptible machen seit 26 Jahren Stummfilmmusik. Mit elektrifiziertem Akkordeon, E-Bass und Live-Elektronik holen die beiden an der Folkwang Hochschule Essen studierten Musiker Sven Hermann und Matthias Hettmer den frühen Stummfilm ins 21. Jahrhundert. Sie sind international tätig, spielten auf Einladung des Goethe-Instituts in Süd-Korea, Finnland und in den USA. Die INDUSTRIAL SOUNDART von InterZone Perceptible versucht keinen Moment, äußere Film-Geschehnisse zu illustrieren, sondern die inneren Welten der Film-Figuren, wodurch der Film auf eine völlig neue Weise erfahrbar wird. Unterstützt wird das Ganze durch akribisches Sounddesign, das die Illusion erweckt, alle Klänge kämen direkt aus der Leinwand.
Ungewöhnliche Spielorte werden von InterZone Perceptible schon immer bevorzugt. Klar konzertieren sie in Konzertsälen und Kinos, aber auch in Jugendzentren, veganen Restaurants, in Galerien, in Autowerkstätten, auf Parkplätzen, in Kirchen, in Unverpackt-Drogerien, Vintage-Möbelläden, Sprechtheatern, Konferenzsälen, Universitäten. Das Stapeltor in Duisburg ist solch ein neuer ungewöhnlicher Spielort.
InterZone Perceptible sind dort zurück am 16.01.2026 um 20:00 Uhr, diesmal mit dem Film DER GOLEM - WIE ER IN DIE WELT KAM.
Dass in Frankenstein zum ersten Mal das Thema aufgegriffen wurde, aus Leblosem einen Menschen zu erschaffen, ist nicht korrekt. Die jüdische Tradition hat da mit der Golem-Legende aus dem dunklen Mittelalter die Nase weit vorn. Wie bei Frankenstein wird ein dem Menschen nachempfundenes Wesen geformt, nicht aus Leichenteilen, sondern aus Lehm. Es kann nicht sprechen und folgt Befehlen. "Golem" ist das hebräische Wort für "Ungeformtes". Mittels eines geheimen Rituals erweckt Rabbi Loew den Golem zum Leben und entfesselt damit ein Inferno an urgewaltiger Raserei. Zur Musik sagt IzP:
„Als wir 2004 vor der Aufgabe standen, eine neue Musik zum Golem zu komponieren, wurde uns sehr schnell klar, dass diese Musik sehr archaische, rohe, raue Momente haben wird, eine staubiglehmige brachiale Klanglandschaft, aus deren aufgewirbeltem Staub die Handlung der Geschichte aufsteigen wird. Die Stimme als Träger dieser Idee kristallisierte sich auch sehr schnell heraus, nachdem wir uns Gedanken darüber gemacht hatten, wie die Stimme des Golem wohl klingen könne und ob er wie ein Baby doch das Sprechen lernen könnte. Die Autoren des Librettos wurden schließlich unsere Töchter, deren erste Universalworte, von denen wir noch heute nicht wissen, welche Bedeutung sie haben. PUJAH, IGING, DADADA, RÖGGL und ADA - fertig war der Songtext - Deathcore meets Babytalk.“
Musik für elektrifiziertes Akkordeon, E-Bass, Live-Elektronik, Keyboard, DrumComputer, Gong, Core-Gesang, Flüster-Stimme.
Eintritt ist auf Spendenbasis.
SO

LYDIA LUNCH & MARC HURTADO spielen Songs von SUICIDE und Alan Vega
Ein Abend im Zeichen des New Yorker Undergrounds: Lydia Lunch, No-Wave-Ikone, und der französische Experimentalmusiker Marc Hurtado ehren die Kultband Suicide, deren Mitglieder Martin Rev und Alan Vega in den 1970ern eine elektronische Form des Proto-Punks prägten. Ihre düsteren, minimalistischen Rhythmen beeinflussen bis heute Generationen.
Suicide entstand Mitte der 1970er im Süden Manhattans. Mit Synthesizer und Stimme schufen Rev und Vega einen futuristischen, rock’n’roll-inspirierten Sound. Ihr Debüt von 1977 gilt als Meilenstein der Popgeschichte. Lydia Lunch war damals 18 und wurde früh von Suicides radikalen Auftritten geprägt. Über die Jahre entwickelte sich eine enge künstlerische Verbindung zwischen ihr, Vega und Hurtado, die in mehreren gemeinsamen Projekten mündete.
Am 18.01. präsentieren Lydia Lunch und Marc Hurtado im Stapeltor ein kraftvolles Tribut an Suicide – eine düstere, hypnotische Reise in den Kern des legendären Sounds.
DI



MI

DO

SO
DI



DO

Mit der Reihe RÖDELN öffnet das Stapeltor seine Bühne für die Kunst der freien Improvisation.
Keine Noten, keine Absprachen - nur Klang, Intuition und Kommunikation im Moment.
SA

mit MESSER, WEDDING SONGS & FEMMES FATIGUÉES!
Zeitplan (genaue Zeiten können sich noch mal ändern):
19.00 Femmes Fatiguées
20.00 Wedding Songs
21:00 Messer
MESSER
Wo ein Krater liegt, muss es einen Vorfall gegeben haben. Etwas ist eingeschlagen oder ausgebrochen, wo jetzt Ruhe ist. 2012 spien Messer ein fiebriges Debüt in die brodelnde Begeisterung für Punk aus Deutschland und wuchsen zu einer prägenden Stimme im Post-Punk-Revival der Zehnerjahre – vermutlich gerade, weil sie bis heute quer zur Gegenwart liegen, sie zwar im Blick haben, streifen, aber eben nicht in ihr aufgehen oder sich von ihr treiben lassen. Zahlreiche Rockbands reden sich so ihren Stillstand schön, wo die Gruppe Messer der Glaube an das Format Band nach vorne bringt. Vier Menschen – Pogo McCartney, Milek, Hendrik Otremba, Philipp Wulf – die immer wieder zusammenkommen, aus ihren Leben und sonstigen kreativen Arbeiten, mit neuen Bekanntschaften und Impulsen, um auszutarieren, wie ihre gemeinsame ästhetische Vision eigentlich gerade aussehen kann.
Dem neuen Album ist die Feier dieses Konzepts anzuhören. Vermutlich auch, weil das Album eine Phase der Reorganisation abschließt, die auch zuletzt auf No Future Days (2020) noch in vollem Gange war: Nach Jalousie (2016) nämlich fand sich die neue Viererbesetzung bewusst ohne Gäste und erstmals komplett eigenständig produziert in einem Richtung Dub und Funk verschobenen Sound ein. Was auf den letzten beiden Platten noch wild wucherte, ist nun stärker begriffen und gibt zugleich Sicherheit für weiterführende Expeditionen. Eine Kratermusik ist entstanden! — Sebastian Berlich
WEDDING SONGS (Koblenz, DE) – Zwischen Asphalt und Staub, zwischen Western und Post-Punk. Aus einem Zwei-Mann- Projekt wurde eine fünfköpfige Band, die in flirrenden Gitarren und schweren Rhythmen die Spannung zwischen Weite und Enge sucht. Schönheit im Ruin, flimmernde Hitze.
Ihr Sound erinnert an The Gun Club und Rowland S. Howard – roh, melancholisch, gegenwärtig. Nach dem Debüt „Hard To
Find“ (STTW Records) arbeitet die Band an ihrem zweiten Album, das 2026 erscheinen soll.
FEMMES FATIGUÉES: das sind die müdesten Frauen Frankreichs.
Allerfeinste Gähnmusik, so hat die Welt Faux-French-Punk noch nie gesehen. Mit dem einen Bein bereits am Träumen, mit dem Anderen noch wild am Tanzen. (Textübersetzung aus dem Französischen: Lili Kur)

SO

MO

DI




MI

DO
FR
SO

DI



MI

DO


FR
SO

Der Fokus liegt auf Linoldruck, aber auch andere Techniken stehen dir zur Verfügung.
Die Teilnahme ist kostenlos, und alle benötigten Materialien werden bereitgestellt. Egal, ob du Anfänger oder bereits erfahren bist – jeder ist willkommen, um zu experimentieren und seine Ideen zum Leben zu erwecken.
ACHTUNG: es findet im ganzen Haus zeitgleich unser DIY Wochenende statt. Ihr seid herzlich eingeladen dort auch kostenlos zu schnuppern und weitere kreative Angebote mitzunehmen. Bitte beachtet, dass aufgrund der Auslastung der Räumlichkeiten nur so viele Plätze in der Druckwerkstatt anbieten können wie im Seminarraum verfügbar sind.
Komm vorbei und lass deiner Kreativität freien Lauf! Wir freuen uns auf dich!
DI




MI
DO

FR
SA – SO
SO

DI



MI
DO


FR
SA





🧶 Der Craft Club soll ein Ort sein, an dem sich kreative Menschen zum Stricken, Häkeln und Austauschen treffen können. Egal ob Anfänger oder Profi, alle sind willkommen! Bitte eigene Projekte mitbringen, nur zum Quatschen kommen ist aber auch ok!
🧶 The Craft Club is a place for crafty people to knit and crochet together, but also to connect. Novice or expert, everybody is welcome! Please bring your own projects or drop by for a chat!

Ein offenes, experimentelles Klanglabor ohne Bühne und Vorgaben. Improvisation, Geräusch, Musik und Stille. Instrumente, Krachmacher und alles, was Töne erzeugt, können mitgebracht werden. Kein Set, kein richtig oder falsch – nur zuhören ist auch erlaubt.



Karneval stresst? Uns auch.
Am 12.02. öffnen wir den Goa-Tresen als Anti-Karneval-Hideout.
Keine Verkleidung. Keine Schlager.
Sondern eine bunte Mischung aus Psytrance, Forest & Hitech – und Menschen, die’s fühlen.
Wir wollen einen kleinen, gemütlichen Raum schaffen, in dem sich Psytrance-Fans aus Duisburg und Umgebung treffen können.
Kommt vorbei, hängt ab, vernetzt euch – ganz entspannt.
Oder tanzt einfach von 18 bis 22 Uhr – ein kleiner Floor steht bereit für euch.
Gerne könnt ihr auch Karten- oder Brettspiele für den Zeitvertreib mitbringen.
Am Tresen kann mit Cash und/oder Karte bezahlt werden.
DJ baszi und High Protocol ab 18 Uhr · Eintritt frei.
Duisburg, wir brechen aus. 🚀
Kein Platz für Rassismus, Homophobie oder Menschenfeindlichkeit.
Bitte haltet den Gehsteig vor dem Stapeltor sauber.

Der Fokus liegt auf Linoldruck, aber auch andere Techniken stehen dir zur Verfügung.
Die Teilnahme ist kostenlos, und alle benötigten Materialien werden bereitgestellt. Egal, ob du Anfänger oder bereits erfahren bist – jeder ist willkommen, um zu experimentieren und seine Ideen zum Leben zu erwecken.
ACHTUNG: es findet im ganzen Haus zeitgleich unser DIY Wochenende statt. Ihr seid herzlich eingeladen dort auch kostenlos zu schnuppern und weitere kreative Angebote mitzunehmen. Bitte beachtet, dass aufgrund der Auslastung der Räumlichkeiten nur so viele Plätze in der Druckwerkstatt anbieten können wie im Seminarraum verfügbar sind.
Komm vorbei und lass deiner Kreativität freien Lauf! Wir freuen uns auf dich!


🧶 Der Craft Club soll ein Ort sein, an dem sich kreative Menschen zum Stricken, Häkeln und Austauschen treffen können. Egal ob Anfänger oder Profi, alle sind willkommen! Bitte eigene Projekte mitbringen, nur zum Quatschen kommen ist aber auch ok!
🧶 The Craft Club is a place for crafty people to knit and crochet together, but also to connect. Novice or expert, everybody is welcome! Please bring your own projects or drop by for a chat!

Ein offenes, experimentelles Klanglabor ohne Bühne und Vorgaben. Improvisation, Geräusch, Musik und Stille. Instrumente, Krachmacher und alles, was Töne erzeugt, können mitgebracht werden. Kein Set, kein richtig oder falsch – nur zuhören ist auch erlaubt.



Die „Parayok“-Jamsession gründete sich Mitte 2025 als ehrenamtlich organisierte Nachfolgerin der beliebten Pangeae-Jamsession.
Sie bietet allen Musiker*innen eine offene Bühne. Hier begegnen sich Laie & Profi auf Augenhöhe, Rocker & Jazzer treffen auf traditionelle und klassische Instrumentalist*innen aus aller Welt. Genreübergreifend, international und interdisziplinär wird mit viel Freude improvisiert.
Also schnappt euch eure Instrumente und kommt vorbei!








